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Kirchengesetz
über die Errichtung einer Pfarrstelle
für die Stiftung Kloster Frenswegen

vom 25. November 1976
in der Fassung vom 18. November 2016

(GVBl. Bd. 20 S. 133)

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§ 1
Rechtsstellung

( 1 ) 1 Es wird eine Pfarrstelle im Stellenumfang von 50% für die Stiftung Kloster Frenswegen gegründet. 2 Sitz der Pfarrstelle ist Nordhorn.
( 2 ) 1 Der Inhaber der Pfarrstelle ist Pfarrer der Evangelisch-reformierten Kirche. 2 Für seine Rechtsstellung gelten die für Schulpfarrer maßgeblichen Regelungen entsprechend, soweit nichts Abweichendes bestimmt ist.
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§ 2
Aufgabenbereich

( 1 ) Der Inhaber der Pfarrstelle hat folgende Aufgaben:
  1. Er steht dem Kuratorium der Stiftung Kloster Frenswegen als evangelisch-reformiertes Mitglied der Studienleitung (Moderator) zur Verfügung;
  2. er steht ferner den Kirchengemeinden, den Synodalverbänden und den Organen der Gesamtsynode sowie deren Mitarbeitern für Fragen seines Arbeitsbereiches zur Verfügung.
( 2 ) Für die Erfüllung der in Absatz 1 Nummer 1 gestellten Aufgabe kann das Kuratorium der Stiftung Kloster Frenswegen mit Genehmigung des Moderamens der Gesamtsynode eine Dienstanweisung erlassen, für die Erfüllung der in Absatz 1 Nummer 2 gestellten Aufgabe das Moderamen der Gesamtsynode.
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§ 3
Dienstaufsicht

1 Die Dienstaufsicht über den Inhaber oder die Inhaberin der Pfarrstelle für die Stiftung Kloster Frenswegen führt der Kirchenpräsident oder die Kirchenpräsidentin; die oberste Dienstaufsicht führt das Moderamen der Gesamtsynode. 2 Die Fachaufsicht übt der Stiftungsvorstand der Stiftung Kloster Frenswegen im Einvernehmen mit dem Kirchenpräsidenten oder der Kirchenpräsidentin aus.
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§ 4
Berufung

1 Der Inhaber der Pfarrstelle wird vom Moderamen der Gesamtsynode nach vorheriger Zustimmung des Moderamens der Synode des Synodalverbandes Grafschaft Bentheim berufen. 2 Das Moderamens der Synode des Synodalverbandes Grafschaft Bentheim darf seine Zustimmung erst nach Zustimmung des Kirchenrates Nordhorn und des Kuratoriums der Stiftung Kloster Frenswegen erteilen.
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§ 5
Ablösung und Wiederberufung

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§ 6
Inkrafttreten

Dieses Kirchengesetz tritt am 1. Dezember 1976 in Kraft.